Dünnschicht-PV-Module: Defekte erkennen und richtig analysieren

Dünnschicht-Module unterscheiden sich technisch deutlich von Mono- oder Polykristallin-Modulen. Das macht auch die Defekt-Diagnose anders – hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.

Was sind Dünnschicht-Module?

Bei Dünnschicht-Modulen wird das halbleitende Material (CIGS, CdTe oder amorphes Silizium) in dünnen Schichten auf eine Trägerplatte aufgebracht. Verbreitet vor allem auf Industrie- und Gewerbedächern. Wirkungsgrad 10–13 %.

Typische Defekte

Inaktive Strings sind bei Dünnschicht-Großanlagen am häufigsten. Daneben Delamination, Korrosion der Frontkontakte (besonders bei CIGS) und atypische Alterung. Hotspots seltener als bei kristallinen Modulen.

Besonderheiten der Thermografie

Dünnschicht-Module zeigen homogene Wärmebilder ohne Zellgrenzen. Ausgefallene Strings sind als großflächige kühle Bereiche schnell erkennbar. Wichtig: Montageschienen und Trägerblech wirken oft wärmer als die Module – nur erfahrene Auswerter deuten das richtig.

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