Hotspot PV-Anlage – Ursachen, Gefahren und Lösungen

Ein Hotspot in der PV-Anlage ist eine lokale Überhitzung einer einzelnen Solarzelle. Er gehört zu den häufigsten und gleichzeitig gefährlichsten Defekten an Photovoltaik-Modulen – weil er nicht nur Ertrag kostet, sondern in Extremfällen auch Brände auslösen kann.

Was ist ein Hotspot bei PV-Anlagen?

Ein Hotspot entsteht, wenn eine Zelle keinen oder wenig Strom erzeugt, der String aber weiter unter Strom steht. Die schwache Zelle wird zum Verbraucher und wandelt elektrische Energie in Wärme um. In dokumentierten Fällen erreichen Hotspots Temperaturen von über 150 °C.

Hotspot Ursachen und Brandgefahr

Häufigste Ursachen sind Verschattung, Zellbruch, defekte Bypass-Dioden und Verschmutzung. Bei Temperaturen über 150 °C kann das Backsheet schmelzen – Brandfälle durch Hotspots sind in Versicherungsstatistiken dokumentiert.

Hotspot erkennen Photovoltaik – So gehen Sie vor

Mit bloßem Auge sind Hotspots meist nicht erkennbar. Eine Thermografie-Aufnahme bei Einstrahlung über 600 W/m² zeigt den Hotspot als deutlich helleren Punkt. Eine KI-Bildanalyse ist bereits ab 49,90 € möglich – ohne Termin und ohne Anfahrt.

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