Zellbruch erkennen ist eine der schwierigsten Aufgaben in der PV-Diagnose – denn Mikrorisse in Solarmodulen sind mit dem bloßen Auge oft unsichtbar. Trotzdem reduzieren sie den Ertrag, beschleunigen die Alterung und können langfristig zu Hotspots führen.
Eine Solarzelle ist nur 150–180 Mikrometer dick. Mechanische Belastungen, Temperaturschwankungen oder unsachgemäßer Transport erzeugen feinste Risse. Mikrorisse sind mikroskopisch sichtbar, Zellbruch ist die fortgeschrittene Form.
Schneckenspuren PV sind dunkle, gewundene Linien auf der Modulvorderseite und treten fast immer über Mikrorissen auf. Weitere Hinweise sind Hotspots, Verfärbungen und schleichender Leistungsverlust ohne sichtbaren Schaden.
Sichtprüfung erfasst nur die Folgen. Die EL-Messung Photovoltaik (Elektrolumineszenz) ist der Goldstandard. Eine ergänzende Thermografie und KI-Bildanalyse hilft, Auffälligkeiten zu klassifizieren.
Fotos hochladen und Zellbruch prüfen lassen – ab 49,90 €.